Für Frieden und Freiheit

Im Januar und Februar 2024 haben wir uns in den Sprachkursen dazu verpflichtet, über Frieden und Freiheit nachzudenken, grundlegende Werte, die wir bei den Schülern fördern möchten. Durch verschiedene Aktivitäten und Projekte haben wir die Kinder inspiriert, über die Bedeutung von Frieden und Freiheit in einer sich ständig verändernden Welt nachzudenken.
Im Rahmen des Projekts haben wir uns unter anderem auf die Bedeutung von Gedenktagen zum Thema Frieden konzentriert. Die Schüler haben die Geschichte und Bedeutung dieser Tage erkundet und etwas darüber gelernt:
– Am 1. Januar feiert die katholische Kirche den Weltfriedenstag, gemeinsam mit dem Neujahrsfest. Der Papst, als Oberhaupt der katholischen Kirche, hält an diesem Tag eine Rede und betont die Bedeutung des Friedens. Es erinnert uns daran, dass Frieden ein erreichbares Ziel ist und dass jeder von uns eine Rolle bei der Förderung des Friedens hat.

– Am 15. Januar wird in den Vereinigten Staaten der Martin Luther King Jr. Day gefeiert. Dieser erinnert an den Kampf von Martin Luther King Jr. für die Bürgerrechte in den USA. Sein emblematischer Satz „I Have a Dream“, den er am 28. August 1963 während des Marsches auf Washington für Arbeit und Freiheit in Washington, D.C., hielt, wird uns in Erinnerung gerufen. Martin Luther King Jr. wurde am 4. April 1968 in Memphis, Tennessee, ermordet. Sein mutiger Kampf bleibt eine Erinnerung daran, weiterhin für eine gerechtere und inklusivere Welt für die afroamerikanische Gemeinschaft und alle Minderheiten zu arbeiten.

– Am 27. Januar ist der Internationale Holocaust-Gedenktag, an dem wir uns an die Befreiung von Auschwitz im Jahr 1945 erinnern und den Opfer des Nazi-Regimes gedenken. Unter dem Motto „Nie wieder ist jetzt“ bekräftigen wir unser Engagement gegen jegliche Form von Hass. In Solidarität hisste unsere Schule am Samstag, dem 27. Januar, die Flagge auf halbmast als Zeichen des Respekts und der Reflexion. Insbesondere als Deutsche Schule verstehen wir unsere Verantwortung, die historische Erinnerung zu bewahren und daran zu arbeiten, dass solche Tragödien nie wieder geschehen.


In jeder Schülergruppe haben wir uns mindestens einem dieser Gedenktage gewidmet. Die Schüler hatten die Gelegenheit, über die Bedeutung dieser Tage nachzudenken und wie sie zu einer friedlicheren und toleranteren Welt beitragen.
Durch Gespräche in jeder Gruppe und eine Vielzahl von Aktivitäten haben wir unsere Schüler ermutigt, ihre Gedanken und Gefühle darüber zu teilen, was Frieden und Freiheit für sie bedeuten. Von einfachen bis zu tiefergehenden Reflexionen haben wir jeden Beitrag geschätzt und die Bedeutung eines Dialogs über diese relevanten Themen in der heutigen Welt anerkannt.


Außerdem haben wir die Symbole des Friedens erkundet, die im Laufe der Geschichte als visuelle Darstellungen von Hoffnung, Versöhnung und Toleranz übernommen wurden, wie die ikonische Friedenstaube, der Olivenzweig, das Symbol für Frieden und atomare Abrüstung (☮️), das „V for Victory“ -Symbol oder die Regenbogenflagge. Unsere Schüler haben die symbolische Kraft hinter diesen Emblemen entdeckt und an kreativen Aktivitäten teilgenommen, um ihr Verständnis auszudrücken.


Ein weiterer Bestandteil des Projekts waren Yoga-Aktivitäten, die von unserer zertifizierten Yoga-Lehrerin Frances Egerer geleitet wurden. Yoga strebt nach innerem Frieden durch Atemübungen, Meditation und Körperhaltungen und betont die Gewaltlosigkeit. Die Schüler erlebten, wie Yoga helfen kann, Stress abzubauen und das Bewusstsein für den gegenwärtigen Moment zu erhöhen, was wiederum zu einem friedlicheren Lebensstil führt.

Hier sind einige Eindrücke. Mit unserem Projekt wollten wir Toleranz und Respekt gegenüber allen Gemeinschaften fördern. Besonders hoffen wir, dass dieses neue Jahr Frieden für all jene auf der Welt bringt, die von gewaltsamen Konflikten betroffen sind.